Raiffeisen – Grüner Markt

Die Raiffeisen-Genossenschaften verfügen über ein relativ dichtes Netz an Märkten und sie positio­nieren sich im ländlichen Raum als attraktiver Nahversorger.

Als Einzelhandelskonzepte für den ländlichen Raum ­haben sie ihre „Grünen Märkte“ landauf landab etabliert, vor allem im Garten- und Baustoffsegment. Dabei punkten die Standorte in der Regel durch Service, Beratung und Nähe. Am südlichen Ortseingang von Emsdetten bot sich hier die willkommene Gelegenheit, einen weiteren Markt zu etablieren. Basierend auf einem ausgeklügelten Konzept im Hinblick auf Kundenorientierung, Fachmarktspektrum und Produktaktualität wurde in enger Abstimmung mit der Expansion Raiffeisen ein Markt platziert, der höchsten, zeitgemäßen Anforderungen entspricht.

Autohaus mit HighTech Waschstraße

Ein namhaftes Autohaus nutzte die Chance, an wirksamem Standort eine Neuausrichtung seines Unternehmens für die Kunden anzubieten.
Die 3 Nutzungsbereiche Service – Verwaltung – Ausstellung suchen sich durch den Grundstückszu-schnitt und die Nutzungseigenschaften ihren Platz auf dem Gelände. Hier waren die Entwurfsparameter in erster Linie „Technik, Dynamik, Adresse“.
Der längs der Reckenfelder Straße gerichtete Ausstellungsriegel zeigt sich transparent und einladend und bietet dem Betrachter so eine willkommene Gelegenheit, das Fahrzeug zu lokalisieren. Die angebundenen administrativen Nutzungen umschließen den Vorhof, der Orientierung bietet und den Kunden einlädt. Metallfassaden und Glasflächen nehmen die Charakteristik der Autos auf und zeigen selbstbewusst die formale Nähe zum Thema „rasante Bewegung“.
Die HighTech Waschstraße rundet das Portfolio gekonnt ab. Autospaß der Extraklasse.

Tischlerei

Nicht oft bietet sich die Gelegenheit, einen Gewerbebau für einen Inhaber entwickeln zu dürfen, der erstaunliche Ambitionen mitbringt, den Baukörper als Informationsträger seiner Aufgabe in architektonische Formen zu führen und im Umkehrschluss dem Betrachter Unternehmen zu präsentieren, das sowohl optisch als auch funktional Zukunftszeichen setzt.
Die Formen sind entsprechend der Firmenphilosophie auf das Wesentliche reduziert ohne banal zu wirken. Wenige, aber prägnante Materialien greifen synergetisch in einander über – ähnlich den Funktionsabläufen des handwerklichen Betriebes. Das Obergeschoss zeichnet in seiner Fernwirkung mit seiner reliefartigen, vertikalen Holzverschalung ein Bild, das den Slogan des traditionsverhafteten, aber zukunftsorientiert ausgerichteten Unternehmens dreidimensional umsetzt – Besonderes mit Holz.
Diese Prämisse setzt sich im Inneren des Administrationsgebäudes fort. Transparente Büros vermitteln das Gefühl von Teamwork und Innovation. Warme Holztöne im zentralen Anlaufpunkt nutzen die positiven Eigenschaften dieses Werkstoffes. Die Auseinandersetzung mit der Aufgabe und dem Material, von der Planung – bis zur haptischen Auseinandersetzung- hat bei uns Architekten im Hause eine wohltuende Auseinandersetzung mit unseren beruflichen Ursprünge bewirkt.