Wohnquartier Taubenstraße Emsdetten

Am westlichen Ortseingang von Emsdetten soll eine Wohnbebauung den sensiblen Bereich zwischen großformatigen Gewerbebauten und kleinteiligen Wohngebieten neu ordnen und qualitätsvoll weiterentwickeln. So die Einleitung zur Auslobung des städtebaulichen Investorenwettbewerbes.
Der Siegerentwurf löst diese Aufgaben in überzeugender Weise. Von einem Rückgrat aus mehrgeschossigen, vom Straßenraum abgerückte Wohnbauten umschlossen, bildet sich ein Wohnquartier, das sowohl in seiner Adressbildung als auch seiner Wohnqualität hohe Qualität erwarten lässt.
Der Autoverkehr wird aus dem Quartier herausgehalten und schafft so in Verbindung mit der Freiraumgestaltung und der Vernetzung mit dem Umfeld hervorragende Aufenthaltswerte. Vom Preisgericht wurde insbesondere auch die energetische Qualität, die sich durch die konsequente Ausrichtung sämtlicher Gebäude zur Sonne und das ausgereifte Energiekonzept auszeichnet.
„Insgesamt eine gelungene städtebauliche Lösung, die sich in die Umgebung einfügt und ein identitätsstiftendes Quartier mit einer hohen Aufenthaltsqualität schafft.“ (Juryurteil)

Familienzentrum Neumünster

In der mittelständischen Kleinstadt, zwischen Kiel und Hamburg gelegen, soll ein Familienzentrum den Stadtteil West aufwerten und beleben. Bestehend aus 3 Nutzungseinheiten –Familienzentrum, Kindertagesstätte und Jugendhaus- soll dieses Stadteilzentrum verbindend wirken für Menschen aller Altersgruppen, Migrationshintergründen, Glaubensrichtungen und Interessen.
Unser Beitrag zum internationalen Realisierungswettbewerb mit insgesamt 108 Teilnehmern aus 11 Ländern wurde preisgekrönt und vom anschließenden Gremium im Verhandlungsverfahren beauftragt.
Der Entwurf bettet sich ein in ein städtebauliches und freiraumgestaltetes Gesamtkonzept und schließt den nördlich angrenzenden Bürgerpark als Schlussstein ab. Drei „Gelenke“ ordnen sich um ein zentrales „Forum“ und bieten so Orientierung, Eigenidentität und Gemeinsinn. Die Freiräume unterstützen die unterschiedlich thematischen Bereiche und vernetzen so das Familienzentrum mit seinem Umfeld auf ideale Weise. Überhöhungen und unterschiedliche Ausbildungen der Fassaden, von Holz bis zum regional typischen Backstein verleihen dem „neuen Haus für alle“ Strahl- und Leuchtturmwirkung.

Landes-Sportschule Lastrup

Die Sportschule in Lastrup gilt seit Jahren als eines der Top-Prestigeobjekte im Oldenburger Münsterland und genießt höchste Anerkennung in den Bereichen Leistungs- und Breitensport bezüglich seiner Tagungs-, Trainings- und Schulungskompetenz.
Basierend auf dem ersten Preis des bundesweiten Wettbewerbs wurde ein Umstrukturierungs- und Erweiterungskonzept entworfen, dass die Sportschule sowohl funktional als auch strukturell zukunftsfähig und perspektivisch erfolgreich auszurichtet. Die vorhandenen, charakteristischen Elemente wie Atrien und Verbindungen zu den angrenzenden Freizeitnutzungen (Freibad, Fitness) werden sensibel eingebunden und weiterentwickelt. Kernstück des Entwurfes ist die westliche Erweiterung, die die neue Mensa und die Verwaltung beherbergt. In Verbindung mit neuen „Hotelzimmern“ schließt die Erweiterung das Sportschulgelände nach Osten städtebaulich ab und bietet den Nutzern einen wunderbaren Blick auf die Sportanlagen.